Das / dass
- taliamontelli
- 24. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ein weitverbreitetes Problem bildet das DAS und DASS.
Das "das" wird einerseits als Artikel verwendet, anderseits findet es aber auch als Pronomen Anwendung. Aber was heißt das jetzt genau? Das heißt, dass das Pronomen sich auf ein bereits genanntes Nomen (Namenwort) bezieht und sich immer durch dieses, jenes oder welches ersetzen lässt.
Beispielsatz:
Das Auto, das mich absetzte, war blau.
Das (Artikel) Auto, welches mich absetzte, war blau.
Wenn sich das "Das" nicht durch dieses, jenes oder welches ersetzen lässt, dann wird das "Dass" gebraucht. Es kann also sowohl als Konjunktion als auch als Einleitung eines Nebensatzes verwendet werden.
Entgegen dem Irrglauben darf man das "Dass" übrigens auch am Satzanfang verwenden.
Beispielsatz:
Du weißt, dass du das nicht machen musst.
Analyse anhand eines Beispiels:
Der Unterschied bei "Du sagtest, dass er pünktlich sein würde. Und das hast du wirklich geglaubt?" ist noch nicht nachvollziehbar? Das "dass" leitet hier den Nebensatz ein, während das "das" im zweiten Satz auch durch dies oder jenes ersetzt werden könnte.
Und wie ist das für uns Autoren? Fangen wir unsere Sätze mit „Dass“ an? Oder ist das nicht so schön?
Vorweg: Es ist dein Buch. Es liegt bei dir, wie du es schreibst. Es ist außerdem Geschmackssache - man mag es oder eben nicht. Doch aus stilistischer Perspektive sieht es nicht sehr schön aus. Aber vor allem sollte dieser Satzanfang nicht zu häufig genutzt werden – wie es für alle Satzanfänge gilt.
Zur Selbstüberprüfung:
Du musst das / dass nicht machen.
Anna lernt jeden Tag etwas, das / dass ihr Leben bereichert.
Dass / das dass / das nicht einfach wird, wissen wir alle.
Überprüfung:
Du musst das / dass nicht machen.
Anna lernt jeden Tag etwas, das / dass ihr Leben bereichert.
Dass / das dass / das nicht einfach wird, wissen wir alle.
Hast du noch Fragen oder wünscht du dir mehr Beispiele? Dann hinterlasse mir einfach eine kurze Nachricht.



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